Im Lebensmittelhandel ändern sich Preise nicht zum Quartal, sondern zum Liefertag. Wer das auf Papier abbildet, druckt jede Woche neu oder klebt Korrekturen über alte Schilder. Eine digitale Fläche übernimmt den neuen Preis in dem Moment, in dem er feststeht.
Kein anderes Ladenformat hat so viele Preisänderungen wie der Lebensmittelhandel. Genau da liegt der Nutzen: nicht in schöneren Bildern, sondern darin, dass zwischen Entscheidung und Anzeige keine Druckerei mehr steht.
Sekunden statt Wochen
Preis ändern, fertig
Neue Lieferung, anderer Einkaufspreis, Ware muss raus: du änderst es in der SCRN Cloud, und die Fläche zeigt es sofort — an allen Standorten gleichzeitig.
Zeitsteuerung
Morgens Frühstück, abends Feierabend
Backwaren am Morgen, Mittagssnack ab elf, Grillsortiment am Nachmittag. Die Fläche wechselt automatisch, ohne dass jemand daran denkt.
Abschriften
Ware bewegen, bevor sie abläuft
Kurzfristige Aktionen auf auslaufende Chargen lassen sich sofort ausspielen — der klassische Weg über Handzettel ist dafür zu langsam.
Kassenzone
Wartezeit nutzen
An der Kasse steht der Kunde still. Das ist die einzige Fläche im Markt, an der Aufmerksamkeit garantiert ist — für Aktionen, Pfandhinweise oder das eigene Treueprogramm.
Mehrere Märkte
Zentral pflegen, lokal abweichen
Eine Preisliste für alle Filialen, mit Ausnahmen je Standort. Wer regional unterschiedlich kalkuliert, bildet das in derselben Oberfläche ab.
Dauerbetrieb
Von morgens bis Ladenschluss
Vierzehn Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, oft mit stehenden Preistafeln. Genau dafür sind unsere Panels gebaut — Consumer-Fernseher brennen dabei ein.
[ 02 ] Praxis im Markt
Was im Verkaufsraum zählt.
Ein Markt ist hell beleuchtet, laut und in Bewegung. Eine Fläche, die hier funktioniert, muss aus der Distanz lesbar sein und darf nicht mit der Deckenbeleuchtung konkurrieren.
Ab 500 cd/m² im Verkaufsraum, im Schaufenster deutlich mehr — Ladenbeleuchtung ist heller als ein Wohnzimmer.
Einbrennschutz für Preistafeln, die tagelang unverändert stehen.
Hoch- und Querformat — hochkant am Regalkopf, quer über der Frischetheke oder im Kassenbereich.
Brandschutzkonform mit gewerblicher Zulassung, was bei Consumer-Geräten regelmäßig fehlt.
Für ein Standard-Setup rechnen wir mit einer bis zwei Wochen von der ersten Nachricht bis zum laufenden Betrieb.
Wir sehen uns den Markt an
Wo stehen Kunden still, wo laufen sie vorbei, wie hell ist es an der Stelle? Daraus ergeben sich Position, Diagonale und Format.
Preisdarstellung wird Layout
Wir bauen Vorlagen, in die du nur noch Preise einträgst: klare Spalten, große Zahlen, Platz für Aktionskennzeichnung.
Montage im laufenden Betrieb
Unser Team montiert außerhalb der Hauptzeiten, damit der Verkauf nicht steht. Halterungen passgenau, auch am Regal oder freistehend.
Einweisung und Betrieb
Dein Marktteam ändert Preise selbst — das dauert Minuten, nicht Tage. Monitoring läuft bei uns im Hintergrund weiter.
[ 04 ] Kosten
Was es kostet.
Displays kaufst du einmalig, die Software läuft als Monatslizenz pro Display. Das konkrete Angebot folgt nach dem Briefing — diese Zahlen geben dir die Größenordnung.
Können wir Preise aus unserem Kassensystem übernehmen?
Für Standardfälle arbeiten wir mit Vorlagen, in die dein Team Preise einträgt — das ist in wenigen Minuten erledigt. Eine automatische Anbindung an ein Kassen- oder Warenwirtschaftssystem prüfen wir im Einzelfall; sag uns, welches System im Einsatz ist.
Wie viele Displays brauche ich im Markt?
Weniger als man denkt. Sinnvoll sind die Stellen, an denen Kunden stehen oder sich entscheiden: Kassenzone, Frischetheke, Eingang. Drei gut gesetzte Flächen wirken stärker als zehn verteilte.
Was ist mit Preisangabenverordnung und Rechtssicherheit?
Digitale Preisanzeigen sind zulässig, solange der Preis klar erkennbar der Ware zugeordnet ist. Wir gestalten die Vorlagen so, dass Zuordnung, Grundpreis und Einheit erkennbar bleiben — die rechtliche Prüfung im Einzelfall bleibt aber bei dir.
Halten die Displays im Dauerbetrieb durch?
Ja, sie sind für 24/7 ausgelegt und auf 50.000 Betriebsstunden konstruiert — bei vierzehn Stunden täglich knapp zehn Jahre. Der Einbrennschutz greift bei stehenden Preistafeln, an denen Consumer-Geräte scheitern.
Können wir mehrere Märkte zentral steuern?
Ja. Du pflegst eine Preisliste und spielst sie auf alle Standorte aus oder gibst einzelnen Märkten eigene Aktionen. Für synchron laufende Flächen braucht es SCRN Premium.
Können wir vorhandene Bildschirme weiterverwenden?
Häufig ja. Wir prüfen kostenfrei, ob die Geräte sich in unser CMS einbinden lassen und übernehmen dann Inhalte, Steuerung und Wartung — unabhängig davon, wer sie geliefert hat.
Wo im Markt soll die Fläche stehen?
Schick uns ein Foto vom Eingang, der Kassenzone oder der Frischetheke — dann sagen wir dir, welches Format passt und was es kostet. Antwort innerhalb von zwei Werktagen.