Optiker & Hörakustik

Die Kollektion, die im Fenster wechselt.

Brillen und Hörsysteme werden nicht im Vorbeigehen gekauft, sondern beraten. Das Schaufenster hat deshalb eine andere Aufgabe als im übrigen Handel: Es muss nicht verkaufen, sondern Anlass geben hereinzukommen — und dabei zeigen, welche Marken und welche Kompetenz dahinterstehen.

KollektionenHerstellermotiveWartebereichHochwertig
Leuchtendes Display im Schaufenster eines Fachgeschäfts
[ 01 ] Warum digital

Hochwertig wirken, ohne umzudekorieren.

Ein Fachgeschäft lebt vom Eindruck von Qualität. Gedruckte Herstellerplakate erreichen das selten — sie kommen in fremdem Format, veralten und passen nicht zur Einrichtung. Eine Fläche, die zum Ladenbau gehört, wirkt anders.

Kollektion

Neue Modelle sofort im Fenster

Kollektionswechsel, Nachlieferung, ausgelaufene Serie: du zeigst, was tatsächlich verfügbar ist, statt eines Plakats aus der letzten Saison.

Marken

Herstellermotive richtig nutzen

Bild- und Videomaterial der Marken liegt digital vor. Statt es als Aufsteller zu lagern, läuft es in der Qualität, in der es produziert wurde.

Wartebereich

Leistungen erklären

Sehtest, Führerscheinsehtest, Hörtest, Anpassung: Wer wartet, ist offen für Erklärung. Auf dem Display lässt sich zeigen, was ein Beratungsgespräch sonst braucht.

Ruhig

Kein Blinken, kein Werbe-TV

Wir arbeiten mit langsamen Bewegungen und viel Ruhe im Bild. Ein Fachgeschäft verliert Wirkung, wenn die Fläche aufdringlich läuft.

Zeitsteuerung

Andere Inhalte je Tageszeit

Vormittags Serviceleistungen für Stammkunden, am späten Nachmittag die Kollektion für Passanten nach Feierabend.

Ohne Druckkosten

Wechsel ohne Dekorateur

Vier Kollektionswechsel im Jahr bedeuten sonst vier Mal Druck, Versand und Umdekorieren. Digital ist es ein Vorgang von Minuten.

[ 02 ] Im Fenster

Glas vor Glas ist die Herausforderung.

Optikergeschäfte haben oft große, direkt belichtete Fensterfronten. Genau dort scheitern normale Bildschirme: Sie spiegeln, und bei Sonne sieht der Passant nur sich selbst.

  • Ab 1.500 cd/m² bei direkter Sonne, ab 700 für Nordseite und Arkaden — sonst bleibt die Fläche dunkel.
  • Entspiegelte Oberflächen und automatische Dimmung, damit die Fläche abends nicht überstrahlt.
  • Hoch- oder Querformat — hochkant neben der Tür, quer über der Auslage.
  • Einbrennschutz für Logos und Markenschriftzüge, die wochenlang stehen bleiben.
Hardware im Detail
Display im Schaufenster mit hochwertigem Motiv
[ 03 ] Ablauf

Von der Auslage zur Fläche.

Für ein Standard-Setup rechnen wir mit einer bis zwei Wochen von der ersten Nachricht bis zum laufenden Betrieb.

Wir sehen uns das Geschäft an

Fensterfront, Himmelsrichtung, Blickachse, Wartebereich. Daraus ergeben sich Helligkeit, Diagonale und Position.

Motive werden gebaut

Aus Herstellermaterial und deinen eigenen Inhalten entsteht ein Set, das zur Einrichtung passt — nicht eine Diashow aus Fremdmotiven.

Montage

Displays kommen ab Lager, unser Team montiert im Fenster oder im Innenraum, mit passgenauer Halterung und unauffälliger Verkabelung.

Einweisung und Betrieb

Dein Team tauscht Motive selbst, saisonale Sets liegen bereit. Monitoring läuft bei uns weiter.

[ 04 ] Kosten

Was es kostet.

Displays kaufst du einmalig, die Software läuft als Monatslizenz pro Display. Das konkrete Angebot folgt nach dem Briefing — diese Zahlen geben dir die Größenordnung.

Hardware
Einmalig, inklusive Halterung und Montage
Einzelnes Displayab 599 €
Videowall (3 Displays)ab 1.699 €
Software
Monatslizenz pro Display
SCRN Basic10 € + USt
SCRN Premium15 € + USt
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[ 05 ] FAQ

Häufige Fragen aus der Branche.

Können wir Bildmaterial der Hersteller verwenden?
Ja, das ist der häufigste Fall. Wir bereiten das Material auf das Format deiner Fläche auf. Die Nutzungsrechte klärst du mit dem Hersteller — in der Regel ist digitale Verwendung am POS erlaubt.
Wie viel Helligkeit braucht mein Schaufenster?
Nordseite und überdachte Lagen kommen meist mit 700 cd/m² aus, Süd- und Westfronten mit direkter Sonne brauchen ab 1.500. Wir messen vor Ort, in Berlin kostenfrei.
Wirkt ein Bildschirm nicht billig im Fachgeschäft?
Das entscheidet die Ausführung. Rahmenlose Panels, passgenaue Halterung, ruhige Inhalte und richtig eingestellte Helligkeit wirken wie Teil des Ladenbaus. Aufdringlich wird es durch schnelle Schnitte und zu hohe Helligkeit — genau das vermeiden wir.
Wie viele Displays sind sinnvoll?
Meist zwei: eines im Fenster für Kollektion und Marken, eines im Warte- oder Beratungsbereich für Leistungen. Größere Geschäfte ergänzen eine Fläche an der Auslage.
Können wir Inhalte selbst wechseln?
Ja, über die SCRN Cloud in wenigen Klicks. Saisonale Sets lassen sich vorbereiten und zum Stichtag aktivieren. Auf Wunsch übernimmt unser Motion-Team die Aufbereitung neuer Kollektionen.
Können wir vorhandene Bildschirme weiterverwenden?
Häufig ja. Die Prüfung kostet nichts — wenn die Geräte für Dauerbetrieb und Helligkeit taugen, binden wir sie ein.

Zeig uns dein Schaufenster.

Ein Foto der Fensterfront und die Himmelsrichtung reichen — dann sagen wir dir, welche Helligkeit und welches Format passen. Antwort innerhalb von zwei Werktagen.